Signs Of The Swarm

Signs of the Swarm

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„Mir wurde klar, dass ich Dinge herausschreie, über die zu sprechen ich zu feige bin“, gesteht Signs of the Swarm-Sänger David Simonich. Ein überraschendes Geständnis für eine Band, die auf ihrem sechsten Album „To Rid Myself of Truth“ ausgesprochen selbstsicher klingt. Wiedervereint mit Produzent Josh Schroeder (Lorna Shore, Mental Cruelty, Varials, King 810) setzen Signs of the Swarm ihren Wandel fort und streifen ihr slammendes Deathcore-Exoskelett weiter ab. Die Band verdankt heute Meshuggah, Gojira und Fear Factory ebenso viel wie den Deathcore-Bands, mit denen sie aufgewachsen ist. Die Härte bleibt, doch der Fokus hat sich zu einem modernen Metal-Paradox entwickelt: Deathcore mit Refrains. „TikTok war nie unser Ziel“, sagt Hauptsongwriter und Drummer Bobby Crow über den Part aus „Amongst the Low & Empty“, der durch die Decke ging. Auf dem neuen Album gebe es zwar weniger einzelne „Parts“, doch diese überwältigende Energie sei überall. Weniger als zwei Monate vor dem Studiotermin verwarf Crow einen grossen Teil des Songwritings – mit nur einem Ziel: „Seid. Noch. Wütender.“

Seit dem Durchbruchsalbum „Amongst the Low & Empty“ (2023) geht es für Signs of the Swarm stetig aufwärts. Während einer erfolgreichen Nordamerika-Headlinertour veröffentlichten sie mit „IWONTLETYOUDIE“ ihre bislang am schnellsten gestreamte Single, bevor die „Faces of Death Tour“ in Übersee weiterging. Als Co-Headliner Veil of Maya nur fünf Wochen vor Tourbeginn eine Pause einlegten, übernahm die Band die Headlinerrolle allein – ein weiterer Beweis dafür, dass sie unter Druck besonders gut funktioniert. Diesen Druck nahmen sie direkt mit ins Studio: Nachdem „Amongst the Low & Empty“ fast vollständig dort geschrieben worden war, entstand auch das neue Album „To Rid Myself of Truth“ auch in kurzer Zeit. Mit Gitarrist und Backgroundsänger Carl Schulz sowie Bassist Michael Cassese hatte das nun vierköpfige Line-up jedoch genügend Hände und Ideen, um den Sound noch kompromissloser zu gestalten.

Nach Headlinertourneen durch Nordamerika und Europa, Support-Touren und zahlreichen Festivalauftritten folgt nächstes Jahr die European Tour 2027. Diese führt die Band und ihre Special Acts ten56., Oceans Ate Alaska und Face Yourself unter anderem am 22. Februar 2027 auch nach Zürich ins Dynamo.

SIGNS OF THE SWARM – Dragula (OFFICIAL VIDEO)

SIGNS OF THE SWARM – Dragula (OFFICIAL VIDEO)

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