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The Good The Bad and the Zugly

The Good The Bad and The Zugly – kurz GBZ – waren einst das ungezogene Kind der Osloer Punk-Szene der 90er-Jahre: junge Geister, die die Fackel von Turbonegro, Gluecifer und weiteren Grössen der Szene weitertrugen. Sie erinnerten an eine Zeit, in der Punkrock für kindlichen Nihilismus, ungebremste Energie und kompromisslosen Spass stand. Nach fünf Studioalben und einem Jahrzehnt auf Tour mit ihren berüchtigten Liveshows sind die einst so ungestümen Norweger inzwischen unweigerlich mit dem 18-rädrigen Sattelschlepper namens „mittleres Alter“ kollidiert. Bei jeder produktiven Punkrock-Band würde man nun den sicheren Tod erwarten: Selbstmitleid, Familienalltag, Hypotheken, Ehe, männliche Verunsicherung angesichts sich wandelnder Rollenbilder und den unvermeidlichen körperlichen Verschleiss. Vieles davon mag stimmen. Doch der pechschwarze, satirische Humor, der GBZ seit Beginn ihrer Karriere prägt, wird durch die zunehmende Verbitterung der fünf Bandmitglieder offenbar nur noch weiter angefeuert. Die Songs werden schneller, die Riffs schmutziger, der Gesang verzweifelter – und die Songtitel, für die GBZ seit jeher gefeiert werden, noch treffender und absurder. Am 5. November 2025 erschien ihr sechstes Studioalbum „November Boys“ als weiteres Kapitel im unverwechselbaren Kosmos von GBZ. Nun bringen sie dieses auch auf die Bühne: im Frühjahr 2027 geht es für die fünfköpfige Band auf November Boys European Tour, die sie neben Deutschland und Österreich auch in die Schweiz, wo sie am 22. April 2027 im Exil in Zürich spielen.

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